Berichte von Clubschwestern und Presseartikel


BERICHT von Carolin Gepp, SI Darmstadt, Februar 2018

Spendenaktion zugunsten von SI Darmstadt

1000,— Euro Spende erhielt der SI Club Darmstadt am 16.2.2018 vom Konzern ENTEGA für sein ehrenamtliches Sprachprojekt für Frauen. Jeden Mittwoch beteiligen sich Soroptimistinnen an Deutschkursen für Frauen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern. Diese können nur dann erfolgreich stattfinden, wenn die Kinder dieser Frauen währenddessen betreut werden. Mit der Spende von ENTEGA kann diese Kinderbetreuung zunächst finanziert werden.
Der Preis wurde von der ENTEGA-Vorstandsvorsitzenden Frau Dr. Marie-Luise Wolff im Beisein von Oberbürgermeister Jochen Partsch überreicht. Für SI Darmstadt haben Inga Dächert und Carolin Gepp die Spende entgegengenommen. (Eindruck)

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PRESSEARTIKEL Darmstädter Echo vom 19.02.2018

SPENDEN FÜR MÜTTER UND KINDER


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NACHRUF zum Tod unserer Gründungspräsidentin Dr. Inge Teucke, von Regine Haase, SI Darmstadt

Am 13. Mai 2017 ist sie von uns gegangen.

Dr. Inge Teucke hat noch ihren 88. Geburtstag im April feiern können. Mit großem Engagement hat sie nicht nur dazu beigetragen, als stolze Gründungspräsidentin am 3. Mai 1986 ein wichtiges Ereignis in der Geschichte Darmstadts zu platzieren. Sondern sie hat auch zusammen mit unserer am 31. März 2016 verstorbenen Clubschwester aus Alkmar, NL, Hedda Kalshoven-Brester, unermüdlich für eine gute und stabile Beziehung zwischen unseren Clubs gesorgt. Es war aufgrund des Verhaltens deutscher Soldaten im zweiten Weltkrieg in den Niederlanden nicht einfach, das Vertrauen unserer niederländischen Schwestern zu gewinnen und bis heute zu halten.

Beziehungen waren überhaupt sehr wichtig für Inge. Wir waren immer bei ihr zu Hause willkommen, ob zu einem Literaturabend, als Gastgeberin von 5+1 oder zu anderen Anlässen, gerne bei einer Tasse Kaffee und vielen Leckereien. Interessante Gespräche führte sie auch auf ihren vielen Reisen zu anderen Clubs, von denen ihr noch beim Erzählen am Clubabend die Begeisterung anzumerken war. Jede Präsidentin lag ihr am Herzen, die sie mit Rat und Tat unterstützte.

Inge war der gute Geist unseres Clubs, der immer zu spüren war, auch wenn sie in den letzten Monaten nicht mehr aktiv am Clubleben teilnehmen konnte. Das wird auch in Zukunft dann besonders lebendig werden, wenn wir uns, wann und wo auch immer, an sie erinnern.

Alles Gute, Frieden und Segen wünschen wir dir in der anderen Welt liebe Inge.


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TODESANZEIGE Darmstädter Echo vom 20.05.2017

Wir trauern um unser Gründungsmitglied Dr. Inge Teucke


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PRESSEMITTEILUNG 06.03.2017
Junge Frauen in technische Berufe / Verleihung des 5. Soroptimist Deutschland Preises (pdf)


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PRESSEARTIKEL Darmstädter Echo vom 19. Dezember 2016

FESTSTIMMUNG AUS DER TÜTE


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PRESSEARTIKEL Darmstädter Echo vom 16. November 2016

GELD FÜR EINEN BAUWAGEN ZUM AUFWÄRMEN
BENEFIZABEND Bei einer Veranstaltung der Soroptimistinnen kommen 5000 Euro zusammen


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BERICHT von Angela Kreuz, SI Darmstadt, November 2016

BLUTWURSTMORDE UND AKROBATIK!


Am Freitag den 4. November 2016 strömten am frühen Abend trotz unwirtlichen Herbstwetters mehr als 170 Menschen in das Zelt des Circus Waldoni zur jährlichen Benefizveranstaltung des SI-Club Darmstadt. Die Gäste konnten sich erstmal zur Einstimmung mit Hilfe der bunten, von den Clubschwestern bereiteten Fingerfood-Tellern und mit Bio-Weinen stärken. Die Veranstaltung wurde um 19:00 Uhr von der Club-Präsidentin Gisela Scheiber eröffnet und von ihr und dem Leiter und Initiator des Unternehmens Hans-Günter Bartel begleitet. Kinder (überwiegend Mädchen) und Jugendliche in originellen und thematisch passenden Kostümen zeigten beeindruckende akrobatische Darbietungen mit Einrad, Trapez und Diabolo. Es war anrührend und begeisternd zu sehen, wie junge Menschen hier waghalsig, pfiffig und geschickt agieren, dabei Spaß haben und schließlich stolz auf ihre Leistung unter stürmischem Applaus die Bühne verlassen.

Zwischen den Auftritten las der Präsident des Landgerichts Darmstadt - Dr. Ralf Köbler - aus seiner fünften Stadtkirchenkriminalgroteske „Die Blutwurst des Fritz Knippelius“ (Freshup Publishing 2012). Die Krimiserie ist mit vielen Zitaten der berühmten Darmstädter Lokalposse in südhessischer Mundart „Der Datterich“ sowie weiteren gesellschaftsaktuellen und lokalpatriotischen Themen belebt. Die in Band fünf geschilderten Morde durch vergiftete Blutwurst lassen jeden Liebhaber dieser ur-hessischen Variante von „Ahle Worschd“ natürlich besonders erschauern.

Der Autor Dr. Ralf Köbler ist als Jurist in leitender Funktion, Familienvater, Mitglied des Stadtkirchenchors und Kirchenvorstands nicht gerade unterbeschäftigt. Er schreibt daher nachts „zur Geisterstunde“. Sein sechstes Werk „Herr Spirwes stirbt an Weihnachten“ wird am 1. Advent in der Stadtkirche Darmstadt vorgestellt. Aus gut unterrichteter Quelle sei verraten, es geht um zwei aktuellen Themen: Flüchtlinge und künstliche Befruchtung. Wir dürfen gespannt sein, wie der Autor dabei wieder den Bogen zum „Datterich“ schlagen konnte. Der Erlös seiner Bücher wird von ihm jeweils in vollem Umfang für Projekte der Stadtkirche oder soziale Projekte gespendet.

Die von unserem Club als absolut unterstützenswert empfundenen Sozialprojekte des Circus Waldoni umfassen Drogen- und Gewaltprävention durch Circuspädagogik, Spielcircus für Kindergartenkinder und Hauptschulabschluss für Förderschüler mit den Projektteilen Bildhauerwerkstatt und Hauswirtschaft. Dabei werden wöchentlich 120 Kinder aus dem Stadtteil Eberstadt-Süd in diesen sozial ausgerichteten Projekten betreut, motiviert und auf bessere Wege begleitet (http://www.waldoni.de/ueber-waldoni/sozialprojekte-stiftungsprojekte). „Wir vermögen mehr als wir glauben“ ist die schöne Maxime des allerneuesten Waldoni Projektes, der Natur- und Erlebnispädagogik mit Outdoor-Teamtraining auf dem Apfelhof im Odenwald bei Klein Bieberau. Kinder und Jugendliche aus schwierigen familiären Bedingungen benötigen unsere Unterstützung, diese Philosophie zu beherzigen und positiv in ihr Leben zu starten. Schön, dass es dieses erfolgreiche soziale Engagement gibt. Davon benötigt unsere Gesellschaft zweifellos noch viel mehr. Der Abend erbrachte einen Erlös von ca. 5.000,- Euro, den wir dem Projekt „Apfelhof“ des Circus Waldoni für seinen ersten Bauwagen als Aufenthaltsraum zum Aufwärmen und Schutz bei Regen und Kälte stiften werden.


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BERICHT von S. Peter Brunner, Facebook, 13. Juni 2016

WAS FÜR EIN GEBURTSTAGSFEST
Die Darmstädter Luise Büchner-Gesellschaft hat zu Luise Büchners 195. Geburtstag am 12. Juni 2016 zu einer Benefizveranstaltung für das geplante Denkmal für Luise Büchner eingeladen, bei der prominente Darmstädterinnen mit Texten der Jubilarin an Leben und Werk der frühen Frauenrechtlerin erinnerten.


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PRESSEARTIKEL Darmstädter Echo vom 24. Mai 2016

ENGAGIERT FÜR DARMSTADTS FRAUEN
SOROPTIMIST INTERNATIONAL CLUB Mitglieder feiern 30-jähriges Bestehen auf Spargelhof


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PRESSEARTIKEL Darmstädter Echo vom 9. März 2016

SO KLAPPT WILLKOMMENSKULTUR
Internationaler Frauentag - Darmstädter Projekte für und mit geflüchteten Frauen


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BERICHT von Angela Kreuz, SI Darmstadt, Oktober 2015

FRAUEN IN POSITION!


Soroptimist International Deutschland fördert seit mehr als zehn Jahren junge Frauen auf ihrem Weg in berufliche Führungspositionen und hat dazu eigens ein Mentoring-Programm entwickelt „Leadership, Education and Responsibility“. Um die Diskussion zur beruflichen Förderung von Frauen unter den Darmstädter Clubschwestern neu anzuregen und dazu eine geeignete Grundlage zu schaffen, wurden im Rahmen der Abendvorträge 2014/2015 von unserer damaligen Präsidentin Christa Kordes-Altstadt Frauen in Spitzenpositionen eingeladen. Sie berichteten über ihren Weg in diese Leitungspositionen und ihre aktuelle berufliche Situation. Darunter waren etwa die Verwaltungsdirektorin des Universitätsklinikums Heidelberg, die Leiterin der zentralen Müllverbrennungsanlage Darmstadt und die Parlamentarische Staatssekretärin/Bundestagsabgeordnete für die Wahlkreise Darmstadt und Dieburg.

Die Vortragsreihe endete nun beim September-Clubabend mit einem Vortrag von Frau Prof. Dr. Ute Büchter-Römer zu dem Thema „Luise Büchners berühmte Zeitgenossinnen Fanny Lewald und Fanny Mendelssohn-Hensel“, einem Rückblick auf „Karriere“möglichkeiten von Frauen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zum Beispiel Fanny Mendelssohn besaß alle Startbedingungen, die auch heute hilfreich wären, um in eine Spitzenposition gelangen: sie war eine hochtalentierte Komponistin, umfassend gebildet, aus ausgesprochen wohlhabendem Hause, bezaubernd hübsch, mit beeindruckender sprachlicher Ausdruckskraft sowie feinsinnigem Humor. Dazu verfügte sie neben ihren Begabungen offenbar auch über enormen Fleiß und Ausdauer. Bereits mit dreizehn Jahren konnte sie alle 24 Präludien aus dem „Wohltemperierten Klavier“ von Johann Sebastian Bach auswendig vortragen. Dennoch durfte sie ihr musikalisches und pianistisches Talent - anders als ihr Bruder Felix - nicht beruflich nutzen, geschweige denn damit Karriere machen. Für eine Frau von diesem Stand war es nicht schicklich, Geld zu verdienen oder öffentlich aufzutreten. Die Frau war damals eine wertvolle Ware, die ohne Makel und ohne Erregung irgendeinen öffentlichen Anstoßes in eine optimale und der Familie in irgendeiner Form Gewinn bringende Ehe-Verbindung einzutreten hatte. Nach überlieferten Briefen scheint Fanny als intelligente und gebildete Frau darunter erheblich gelitten zu haben. Ihr Leben endete bereits im Alter von 42 Jahren abrupt mit einem Schlaganfall, daher wissen wir nicht, ob sie weiterhin so folgsam geblieben wäre. Die Anerkennung ihrer mehr als 450 Kompositionen durfte sie nicht genießen, sie war einfach in die falsche Zeit hinein geboren.

Unsere Clubschwester Ute Büchter-Römer, Professorin am Institut für Musikpädagogik, Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln, legte uns diese Frauenschicksale, über die sie geforscht und 2001 einen lesenswerten Rowohlt-Band veröffentlicht hat, farbig und begeistert nahe: anrührende Blicke hinter die Fassade, jedoch keine Düsterkeit angesichts dieser für die Epoche unausweichlichen Schicksale; im Gegenteil Würdigung der Möglichkeiten, individuelle Fähigkeiten dank gesellschaftlicher Positionen in gewissem Rahmen als Frau doch ausleben zu können. In einfacheren Kreisen wäre das nicht möglich gewesen.

Unsere Clubschwester Ute war nach eigener Aussage nicht familiär positioniert und gefördert. Sie konnte aber dank ihrer stimmlichen und musikalischen Begabung und ihres Engagements (trotz gleichzeitigem Schuldienst und Versorgung ihres Sohnes) über New Vocal Jazz promovieren und im Anschluss mit Hilfe eines Stipendiums ihre Forschungen über „Aspekte des neuen Musiktheaters und Strategien zu seiner Vermittlung“ als Habilarbeit erfolgreich einreichen. Eine so fachkundige, enthusiastische und begeisterungsfähige Professorin hätte man sich während der Ausbildung gewünscht, darin waren sich alle Clubschwestern an diesem Abend einig.

Während des Abendessens kam es mit Ute zu lebhaften Diskussionen über die Möglichkeit heutiger Frauen, Karriere zu machen und in Führungspositionen zu gelangen. Das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend gibt eine deprimierende Bilanz: Obwohl die Hälfte der Erwerbstätigen weiblich und mit Hochschulabschluss versehen ist, sind nur 15 % der Frauen im mittleren Management, nur 10 % in Aufsichtsräten und nur 3 % in Vorstandsfunktionen.

Dennoch, viele Frauen haben es geschafft, sich wunschgemäß zu positionieren, egal ob als Spitzen-Führungskraft oder als Referatsleiterin. Die Journalistin Sabine Hockling rät im Zeit-Magazin vom 13. März 2015 sich von der Vorstellung zu verabschieden, als Führungskraft weiter von allen geliebt zu werden. „Männliche“ Attribute - wie entsprechende Stimmlage und Präsentation sowie Wettkampf orientierte Strategien - seien geraten, hingegen weiches, ausgleichendes, gefühlvolles Verhalten und Selbstzweifel auf dem Weg zur Spitze eher hinderlich. Welche beruflichen, sozialen und privaten Netzwerke sind erforderlich, welche Outfits, Lehrgänge und Verstellungen muss Frau sich „antun“, um in die Riege potentieller Führungskräfte aufsteigen zu können? Lässt sich die Leistungsanforderung der Führungsrolle mit einem schönen Familienleben vereinbaren? Worauf muss und will Frau verzichten? Dies sind Fragen, die nur individuell, in Abhängigkeit vom jeweiligen Berufsbild und in Absprache mit den Partnern und der Familie zu beantworten sind. Im Oktober 2014 sagte Angela Merkel im Kanzleramt auf der Konferenz "Frauen in Führungspositionen" angesichts der Beispiele von Frauen in Führungspositionen, die „ein Bein in die Tür bekommen haben“: „Die Tür geht nicht mehr zu.“ … „Selbst ich sitze ja hier." (Süddeutsche Zeitung, 15. Oktober 2014).

Also Frauen, brecht auf in Eure individuelle Startposition. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner). Fangt an, Euren Wunsch nach Karriere zu verwirklichen. Jetzt.


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PRESSEARTIKEL Darmstädter Echo vom 24. November 2014

TRAPEZKUNST UND EIN MORD
Circus Waldoni – Krimiautorin Ingrid Noll liest im Zelt bei einer Veranstaltung der Soroptimistinnen


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PRESSEARTIKEL Darmstädter Echo vom 23. Oktober 2013

FÜR DEN WEIBLICHEN TEIL DIESER WELT
Vereine – „Soroptimist International“ ist ein Netzwerk berufstätiger Frauen, die Gutes tun